Ribbeck neu erfahren

„Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
ein Birnbaum in seinem Garten stand.“


Diese Wor­te sind weit über die Gren­zen des Ha­vel­lan­des be­kannt. Das klei­ne Dorf ist seit lan­ger Zeit mit Fon­ta­nes Dar­stel­lung des Birn­baums und der Fa­mi­lien­tra­di­tion der Rib­becks verbunden, wenn nicht sogar über­sti­li­siert. In un­se­rem Pro­jekt ste­hen we­ni­ger be­kann­te Ak­teu­re des Dor­fes im Vor­der­grund. Die­se ge­hör­ten einst aber zum fes­ten Be­stand­teil eines funk­tio­nie­ren­den Guts­ho­fes. Da­zu zähl­ten: Bren­ner, Gärt­ner, Schä­fer, Nacht­wäch­ter, Satt­ler, Pas­to­ren, Stell­ma­cher oder Haus­be­diens­tete.
In Zu­sam­men­ar­beit mit dem Schloss Rib­beck, der Al­ten Schu­le und der Ber­li­ner Tech­ni­schen Kunst­hoch­schu­le ha­ben Schü­ler und Schü­le­rin­nen des Me­di­en- und Kom­mu­ni­ka­tions­profils am Leonardo da Vinci Campus alte Rib­becker in­ter­viewt. Aus die­sen Ge­schich­ten sind dann mit Hil­fe des welt­bekann­ten Comic­zeich­ners Mawil Comics ent­standen.

Diese Comics ha­ben wir zu einem Buch zusammen­ge­fasst und auf dieser Web­seite dokumen­tiert.

Außer­dem wer­den wir un­sere Pro­jekt­er­geb­nisse auf dem Rib­becker Birnen­fest am 2. Oktober 2016 prä­sen­tie­ren, zu dem wir Sie herz­lich ein­la­den möch­ten.

Viel Spaß beim Stöbern.

 

Stellmacher – Das verbotene Talent

In meinem Comic „Das verbotene Talent“ geht es um ein kleines Mädchen. Sie träumt davon, wie ihr Vater Stellmacher zu werden. Lassen sie sich auf ihr Abenteuer ein und finden Sie heraus, ob sie es schafft, ihren Lebenstraum zu erfüllen.

Der Beruf des Stell­machers ist heute fast aus­gestorben. Er ar­bei­tet meist mit Holz und war für drin­gend be­nö­tig­te Trans­port­mit­tel wie z.B. A­cker­wa­gen oder Schlit­ten zu­stän­dig. Sein Ar­beits­platz wird als Ho­bel­bank be­zeich­net.

Ei­nen Stell­ma­cher dur­fte ich ken­nen­lernen. Sein Na­me ist Sieg­fried Krü­ger und er lebt ge­mein­sam mit sei­ner Frau und sei­nem Hund in ei­nem schi­cken Haus in Berge bei Nauen. Auf dem Hof be­findet sich auch noch seine alte Werkstatt, in der er jetzt als Rent­ner immer­noch klei­ne­re Auf­trä­ge, wie Re­pa­ra­tu­ren am Schlit­ten ent­ge­gen­nimmt. Herr Krü­ger hat sein Un­ter­neh­men von sei­nem Va­ter ver­erbt be­kom­men und war stolz es wei­ter füh­ren zu dür­fen. Als wir ihn besuch­ten hat er er­wähnt, dass er eine Toch­ter hat, die auch die­sen Be­ruf ge­lernt hat, aber die­sem Hand­werk nicht mehr nach­geht. Er war sehr trau­rig da­rü­ber, da es für ihn be­deu­tet, dass das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men aus­sterben wird. Er berich­tete uns, dass er eine sehr enge Zusam­men­arbeit mit dem Schmied hat­te. Sie bauten sogar ge­mein­sam einen Schlit­ten für eine pol­ni­sche Adels­fa­mi­lie.

Der Beruf des Stell­machers starb auf­grund der in­dus­tri­el­len Fließ­band­fer­ti­gung aus, ob­wohl zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts der Ei­sen­bahn­boom die Stell­ma­cher noch sehr for­der­te. Herr Krüger ist fest davon über­zeugt, dass der Be­ruf des Stell­ma­chers immer noch ge­braucht wer­den soll­te. Er ver­goss eine Träne dabei, als er uns er­zähl­te, wie scha­de es sei, dass es kaum noch Stell­ma­cher gibt. Ma­schi­nen füh­ren nun die Re­pa­ra­tu­ren an ei­nem Tag aus , statt der Men­schen in zehn Ta­gen. Das Trau­ri­ge , wie ich finde ist, dass Herr Krü­ger sein Hand­werk mit Lei­den­schaft und mit gan­zem Her­zen aus­ge­führt hat, eine Ei­gen­schaft, wel­ches die Ma­schi­nen nicht über­neh­men kön­nen. Ich hoffe, dass Herr Krü­ger sein lan­ges Le­ben als er­füll­ter Stell­macher in vollen Zü­gen ge­nießen konnte und wün­sche ihm noch einen er­hol­samen Ruhe­stand.

Ich bin Didem Melis Peker, eine 16 jährige Schülerin am Leonardo da Vinci Campus. Ich bin ein offener Mensch und bringe gerne meine kreativen Ideen mit ein. Das Comic hat mir persönlich geholfen zu zeigen, wie vielseitig ich sein kann. Anfangs hatte ich meine Zweifel, ob ich es überhaupt schaffe, dieses Projekt zu meistern. Es schien anfangs sehr umfangreich und arbeitsintensiv, jedoch hat sich das mit der Zeit gelegt und ich hatte großen Spaß an dem Projekt unseres Kurses. Es hat mich zudem vielen neuen Erfahrungen näher gebracht, die ich bereit bin in der Zukunft clever einzusetzen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei unserem Tutor bedanken, der uns das alles ermöglicht hat und natürlich an dem Comiczeichner Mawil, der uns tatkräftig bei unseren Ideenfindungen unterstützt hat.

 

Schäfer – Die wilde Jagd 1

In meinem Comic „Die wilde Jagd“ geht es um einen Schäfer namens Benno der sich auf umständliche Weise in die tollpatschige Wäscherin Dorothea verliebt. Diese hängt versehentlich zwischen Weihnachten und Neujahr Wäsche auf, obwohl man dies nach einer Sage nicht tun sollte.

Der Be­ruf des Schä­fers um­fasst die Be­hü­tung, Zucht und Ver­wer­tung von Scha­fen, die amt­li­che Be­zeich­nung ist Tier­wirt. Der Be­ruf ent­wi­ckel­te sich be­reits vor 10.000 Jah­ren, denn dort be­gann der Mensch Scha­fe zu do­mes­ti­zieren. Frü­her galt er je­doch als un­ehr­li­cher Be­ruf, denn er war in Eu­ro­pa im Mit­tel­al­ter bis in die frü­he Neu­zeit ein Er­werb­wesen das keine Ehre oder Ach­tung ver­dient. Dazu war der Schä­fer ein Ein­zel­gän­ger, diese Ei­gen­schaft mach­te vie­le Men­schen miss­trau­isch. Er zog dem to­ten Schaf das Fell ab, er war ein Schin­der. Er ver­füg­te zu­dem über ge­heim­nis­vol­le Arz­neien mit de­nen er Men­schen und Tie­re heil­te. Au­ßer­dem pfleg­ten sie die Land­schaft, Bio­tope und Dei­che. Die Auf­ga­ben des Schä­fers wa­ren sehr um­fang­reich und be­in­hal­te­ten zum Bei­spiel: die Ab­lam­mung, das heißt die Ge­burts­hil­fe und Auf­zucht der Läm­mer, das Wis­sen über die Wei­de­wirt­schaft und Fut­ter­ge­win­nung, den Stall­bau und die Pferch­tech­nik, die Pferch­tech­nik wieder­rum be­in­hal­tet das zu­sam­men „pfer­chen“ und „trei­ben“ der Tie­re je­doch auch die Kennt­nis­se über Hy­gie­ne­maß­nah­men und Tier­krank­hei­ten spiel­ten eine be­trächt­li­che Rol­le.

Um den Be­ruf des Schä­fers zu er­ler­nen leis­tet man heu­te nor­ma­ler­wei­se ein Jahr Be­rufs­grund­schu­le an und be­ginnt da­nach mit der drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dung, die auch am En­de eine Ab­schluss­prü­fung be­in­hal­tet, au­ßer­dem gab es auch schon frü­her die Mög­lich­keit eine Meis­ter­prü­fung ab­zu­le­gen. Die Auf­ga­ben des Schä­fers sind grund­sätz­lich glei­cher­ma­ßen wie frü­her, je­doch sind die Mit­tel um­fang­rei­cher, die ein Schä­fer in der heu­ti­gen Zeit zur Ver­fü­gung hat. Heu­te ge­hört unter an­de­rem der Ein­kauf von Schä­fe­rei­be­darf, die Ver­mittlung von Zucht­schafen, Hüte­ver­an­stal­tungen, Fort­bil­dungs­ver­anstal­tungen und Schu­lungen zu allen Fra­gen in der Schaf und Ziegen­haltung. Natürlich gehörte zum Beispiel der Einkauf von Schäfereibedarf oder die Vermittlung von Zucht­scha­fen auch schon früher zu den Auf­gaben des Schäfers, jedoch wird der Einkauf heute viel um­fang­rei­cher, da die Menschen immer neue Hilfs­mit­tel ent­wickeln, um sich das Leben bei der Arbeit zu erleichtern. Der Beruf des Schäfers ist heut­zu­tage kaum noch auf­zu­fin­den. Herr Bier­mann zum Bei­spiel ist einer der letz­ten Schä­fer Bran­den­burgs. Das Aus­ster­ben des Be­ru­fes liegt je­doch teil­weise auch da­ran das man nicht mehr ge­nug ver­dient um eine Fa­mi­lie zu er­näh­ren. Hier ein Ver­gleich, 1 Ki­lo­gramm Wol­le der Me­ri­no­schafe, die Herr Bier­mann züch­tet, brach­te zu DDR-Zei­ten 56 Mark, heu­te bringt 1 Kilo­gramm Wolle nur noch 1,50 Euro.

Ich heiße Gina-Marie Pydde, bin am 5. Juni 1999 in Potsdam geboren und besuche den Muk-Kurs der 11. Klasse am LDVC in Nauen. Ich habe mich für diesen Kurs entschieden, da ich mich seit längerem für Medien und Kommunikation interessiere. Meine Mitschüler und ich arbeiten schon seit längerem an unserem Comic und konnten den letzten Schritt der Kolorierung in einer Projektwoche im Januar 2016 machen. Wir haben viel Zeit, Mühe und Engagement investiert, um ein präsentables Ergebnis zu erzielen. Dieses Ziel haben wir, meiner Meinung nach, absolut erreicht und ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Es war eine sehr lehrreiche Zeit und ich persönlich habe auch viele Dinge mitgenommen. Dazu gehört zum Beispiel, dass man bei der Entwicklung eines Produktes Geduld haben muss, dass nicht immer alles nach Plan läuft, dass man bereit sein sollte Alternativen einzugehen und zu improvisieren. Außerdem habe ich natürlich auch Fortschritte im Umgang mit dem Programm Photoshop gemacht, wozu ich privat nie die Chance hatte. Ich denke es wird mir in meiner späteren Laufbahn auf jeden Fall nicht schaden, schon mal mit diesem Programm gearbeitet zu haben, ganz im Gegenteil. Auf meine Geschichte bin ich gekommen, da ich mit Emilia und Herrn Dierichs zusammen in der ersten Woche über die Wäscherin gesprochen habe und Herrn Dierichs die Sage über die wilde Jagd eingefallen ist.

 

Wäscherin – Die wilde Jagd 2

Mein Comic „Die wilde Jagd 2“ ist die Fortsetzung des ersten Teils, bei dem sich die Wäscherin
und der Schäfer umständlich ineinander verlieben. Nun werden sie ein neues Kapitel ihres Lebens beginnen. Denn sie werden bald nicht mehr zu zweit sein…

Der Be­ruf des Wä­schers oder der Wä­scherin un­ter­schei­det sich na­tür­lich im Ver­gleich von frü­her zu heu­te. Wäh­rend man jetzt meist nur noch mit Ma­schi­nen ar­bei­tet, musste frü­her alles per Hand ge­leis­tet wer­den. Man muss­te die Wä­sche meist sehr lan­ge ein­wei­chen und zum Wa­schen wur­de meist Kern­sei­fe oder So­da be­nutzt, da die­ses güns­ti­ger war. Um den Dreck nun rich­tig aus der Klei­dung zu be­kom­men, be­nut­zen die Wä­sche­rin damals das Wasch­brett. An­schlie­ßend wur­de die Wä­sche mit Was­ser aus dem Bach o­der der Was­ser­pum­pe aus­ge­spült und auf­ge­han­gen. Wei­te­re Hilfs­mit­tel wa­ren auch der Wä­sche­stamp­fer und eine Bür­ste zum Schrub­ben. Frü­her spiel­te zu­dem auch das Privat­kunden­geschäft eine grö­ßere Rol­le. Am Bei­spiel von Rib­becks Wasch­haus kann man das gut er­ken­nen. Die Wä­sche, die da­mals dort von drei Frau­en ge­wa­schen wur­den, wur­de nur für die Fa­mi­lie Rib­beck ge­wa­schen. Die Berufs­gruppe der Wä­sche­rin gehört heut­zu­ta­ge zu den Dienst­leis­tungs­unter­nehmen. Dazu gehört der Trans­port und das Wa­schen von Tex­tili­en. In un­se­rer heu­ti­gen Zeit be­nö­tigt dieser Be­ruf tat­säch­lich eine in­ten­si­vere Aus­bil­dung als früher. Zudem gibt es auch die Mög­lich­keit einer Wei­ter­bil­dung. Heute steht das Wa­schen der Wä­sche eher als „Ob­jekt­wäsche“ im Fo­kus zum Bei­spiel für Kran­ken­häu­ser, Al­ten­pfle­ge­hei­men usw. In Rib­beck steht bis heute noch das Wasch­haus von da­mals. Es wurde als Wasch­haus er­baut aber zum Teil als Ga­ra­ge mit Werk­statt um­funk­ti­oniert. Spä­ter rich­te­te die land­wirt­schaft­li­che Pro­duk­tions­ge­nossen­schaft dort ihre Bü­ros ein. An­schlie­ßend folg­te die Nut­zung als Wohn­haus für Fa­mi­lien. Spä­ter wur­de das Ge­bäu­de dann sa­niert. Jetzt ist es ein Cafe, ein Hof­laden und ein aus­gestat­te­tes Mu­seum. Dort kann man le­ckere Ku­chen und Bir­nen­spe­zi­a­li­tä­ten kau­fen.

Bei der Recherche habe ich viele Infor­mationen von Zeit­zeugen und von der Besitzerin des alten Waschhauses erhalten.

Mein Name ist Emilia Schulz. Ich wurde am 11.06.1999 in Hamburg geboren und besuche zurzeit den Medien & Kommunikationskurs des Leonardo da Vinci Campus in Nauen. Zusammen mit meinem Kurs haben wir das Projekt mit unserem Comics gestartet. Und das ist das Ergebnis. Hinter meinem Comic steckt viel Fleiß und auch Arbeit. Es hat sehr lange gedauert bis ich es gefunden und entwickelt habe. Letztendlich entwickelte ich eine Geschichte die auf einer Sage basiert und natürlich wie soll es auch anders sein eine kleine Romanze beinhaltet. Zusammen mit Gina, einer Mitschülerin, kam ich zu dieser Idee und so verknüpften wir unsere Berufe miteinander. Zu Beginn des Projektes war mir nicht klar, wie viel Arbeit und Zeit dies brauchen würde. Außerdem muss ich dazu noch erwähnen, dass ich nicht die Begabteste bin was das Zeichnen angeht. Aufgrund dessen hatte ich von Anfang an sehr viel Respekt vor dem Projekt. Jedoch hat sich dies dann schnell gelegt, als erste Erfolge zu sehen waren. In der BTK haben wir unsre Reinzeichnungen mit Photoshop bearbeitet. Man kann sich echt nicht vorstellen, wie lange dies gedauert hat, aber es hat Spaß gemacht. Für mich war es besonders schwer die Details zu bearbeiten, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich langsam an das Programm. Nun bin ich sehr stolz und glücklich, endlich das Ergebnis von mehreren Monaten in der Hand halten zu dürfen und auch Ihnen zu zeigen. Zum Schluss kann ich sagen, dass ich mit meiner Leistung, die ich bist jetzt erbracht habe, zufrieden bin. Ich habe sehr viel und ausgiebig daran gearbeitet, habe mir Gedanken über das Design sowie über den Inhalt gemacht. Ich hoffe das es weiterhin so gut laufen wird.

 

Kutscher – Der Kutscher

Der alte Ribbeck war ein gütiger Mann, doch wenn es um Pünktlichkeit ging, war mit ihm nicht zu spaßen. Die Kutscher konnten es ihm schier nicht recht machen. Selbst der überpünktliche, neue Kutscher machte den alten Ribbeck, mit seinen 2 Minuten, die er extra früher kam, rasend.

Ein Kutscher ist der Lenker eines Pfer­de­wa­gens. Damit sind Personen-, Post-, Fracht- und sämt­liche andere Pferd­ewagen mit­ein­ge­schlos­sen. Man könnte den da­ma­ligen Beruf mit dem heutigen Taxifahrer vergleichen, nur das es früher in wohl­ha­ben­den Fa­mi­li­en extra An­ge­stel­lte, nur für das Füh­ren des Pfer­de­wa­gens gab. In den ärmeren Familien war dieser auch gleich­zei­tig der Pferdewirt oder der Stallknecht. Seid der Ein­füh­rung des Kraft­fahr­zeu­ges werden die Kutsch­fahr­ten eher zu Ver­gnü­gungs­zwe­cken genutzt, wie zum Beispiel zu Hoch­zei­ten oder Stadtrundfahrten. Wenn es wirklich nur um das Transportieren von Personen oder Frachten geht, wird ein Taxi, Coiffeur oder LKW gewählt.

Ich traf Manfred Köhrbrück. Er ist ge­bür­ti­ger Havelländer und wohnt in Man­gels­horst. Er lebt mit 4 Pferden und seiner Frau Susanne schon seit 40 Jahren auf einer kleinen Ranch. In den Ferien hat er uns und ein paar Freunde gerne auf­ge­nom­men und auch das ein oder andere Mal eine Kutschfahrt ge­macht. Auch sonst macht er ab und zu Kutsch­fahrten bei sich durchs Dorf.

Mein Name ist Helene Winkelmann. Ich bin 16 Jahre alt und besuche zur Zeit die 11. Klasse des Leonardo da Vinci Campus. Nach der 10. Klasse habe ich mich für das Profil Medien und Kommunikation entschieden. Im Rahmen dieses Profils haben wir ein Projekt gestartet, welches sich mit alten und neuen Berufen in Ribbeck beschäftigt. Hierbei habe ich mich für den Kutscher entschieden. Das Projekt hat sehr viele Nerven und Zeit gekostet. Das war auch der Grund, weshalb ich ab und zu mal die Motivation verloren habe. Als man dann aber nach und nach die, meiner Meinung nach präsentablen Ergebnisse gesehen hat, kann man sagen das wir alle eine gute Leistung abgeliefert haben. Zu meiner persönlichen Leistung würde ich sagen, dass ich zwar ab und zu geschludert habe und die Aufgabe vielleicht nicht ganz so ernst genommen habe wie nötig, dieses Projekt jedoch sehr viel gebracht hat und ich viele neue Dinge und Fähigkeiten erlernt habe. Vor Allem der Umgang mit Photoshop wird mir in meinem Leben sicher nicht schaden.

 

Mamsell – Schinkenakte

Mein Comic stellt die Situation eines geklauten Schinkens dar. Die Mamsell muss schnellst­möglich einen neuen Schinken auftreiben, um nicht ihre Anstellung zu verlieren. Dabei spielen die Kinder des Gutsherren eine wichtige Rolle.

„Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und bald der Winter – ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell.“
Wilhelm Busch

Der Begriff Mamsell kommt von dem fran­zö­si­schen Wort „Mademoiselle“ und wurde ab dem 18. Jahr­hundert für eine leitende Haus­ge­hil­fin oder Wirt­schaf­te­rin genutzt. In größeren und wohl­ha­ben­den Haus­hal­ten gab es auch unter­schied­liche Mam­sel­len, wie die Küchen­mam­sell oder die Kalt­mam­sell. Küchen­mam­sellen waren meis­tens für das Kü­che­nper­so­nal ver­ant­wort­lich und die Kalt­mamsell wieder­rum nur für kalte Speisen.

Der Begriff „Mamsell“ wird heute jedoch meist nicht mehr verwendet oder nur scherzhaft in der Gast­ro­no­mie. Jedoch gibt es für den Beruf eine neue Be­zeich­nung – Au Pair. Auch Au Pairs haben meist eine enge Be­zie­hung zur Familie und sind das „Mäd­chen für al­les“. So wie die damalige Mamsell sind Au-Pair überwiegend Frauen und sorgen für die Kinder und den Haus­halt. Die damals typische ältere Frau mit Berufserfahrung lebte genau wie die jungen Damen in dem Haus der Familie. Bei­de Be­ru­fe ähneln sich daher nicht nur in der Auf­teilung ihrer Aufgaben, sondern auch in dem Lebens­stil. Sie bereiten meist frisches und gesundes Essen zu und gehen auf viele Bedürfnisse ein.

Ich bin Jenny aus Berlin und 17 Jahre alt. Schon seit 2009 besuche ich den Leonardo da Vinci Campus in Nauen, aber ich muss gestehen, dass dieses Projekt zu den kreativsten und bis jetzt erfolgreichsten in meiner Schullaufbahn zählt. Wir haben nicht nur als gesamter Kurs ein tolles Ergebnis erzielt, sondern sind über unsere eigenen Grenzen gesprungen. Das klingt vielleicht wie ein Marathon, den wir hinter uns gelegt haben, aber meiner Meinung nach kann man das damit sogar vergleichen. Ich glaube niemand hätte gedacht, dass dieses Projekt uns soviel Kraft kosten wird und wir trotzdem so viel neue Erfahrungen sammeln werden. Ich bin sehr stolz, dass wir nun unser Ziel erreicht haben und wir es anderen präsentieren können. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

 

Pfarrer – Der Botschafter Gottes

Vor einiger Zeit im Dorf Ribbeck, im schönen Havelland, ereignete sich eine Tragödie der großen Sorte. Ein Pfarrer der das Vertrauen aller Menschen in sich waltete, schaute etwas zu weit über den Tellerrand in Sachen Eigennutz. Seine Obsession gegenüber Teetassen stand ihm im Weg, das Dorf und dessen Bewohner vor Armut zu bewahren. Er beraubt die Kollekte, um seine Sucht zu stillen und kauft sich davon königliche Teetassen.

Der Beruf des Pfarrers war früher sehr hoch an­ge­se­hen und dennoch hatten viele von ihnen keine the­ologische Ausbildung. Außerdem waren die Beich­ten früher aus­ge­präg­ter. Die Kir­che in Ribbeck galt als zen­tra­ler Treff­punkt für alle Menschen, die in Rib­beck wohnten. Denn jeden Sonntag und zu jedem Fest gab es einen Got­tes­dienst. Beispiele für Pfarrer, die in Ribbeck arbeiteten, waren Pfarrer Stübber und Pfarrer Möhring, welcher ein The­o­lo­gie­stu­dent aus Ret­zow war, der den Sonn­tags­got­tes­dienst abhielt. Allerdings blieben die Pfarrer nie lan­ge in der Gemeinde, sondern wech­sel­ten oft­mals nach Beelitz oder Frie­sack. Die Pfarrer in Rib­beck hielten Be­er­di­gun­gen ab, verwalteten den Friedhof und nahmen dem Gemeinde­kirchen­rat viel Arbeit ab. Der Pfarrer lebte mit sei­ner Familie ­in der Pfarrscheune und war früher oft auch gleich­zeitig beruflich Lehrer.

Es gab in Ribbeck ei­nige Ge­schich­ten, die sich im Dorf herumgesprochen haben und die beim Interview mit ei­nem Be­woh­ner auf­ge­taucht sind. Der Pfarrer sollte einmal einen kleinen Jungen, der die Schule schwänz­te er­wischt haben und ihn wieder zur Schule gebracht haben und der Lehrer der gleich­zeitig Pfarrer war sollte „Pe­ter­si­li­e“ ge­nannt worden sein, weil er in seinem Garten viel Petersilie anbaute und letzt­end­lich ass. Die Ge­schichten die von Mund zu Mund in Rib­beck weiter getragen wor­den sind galten auch mir als In­spi­ra­tions­quelle.

Der Pfarrer in der heutigen Zeit wid­met sich den Menschen und arbeitet in christ­lichen oder frei­religiösen Ge­mein­den. Er bereitet sie vor und hält Got­tes­dien­ste und ist für Be­er­di­gun­gen und Ehe­schließungen zuständig. Außerdem hat er die Aufgabe der Seelsorge. Er­for­der­lich um den Beruf heute ausüben zu können, ist ein katho­lisches oder e­van­ge­li­sches The­o­lo­gie­stu­di­um. Durch den Pfarrer werden religiöse Schriften er­forscht und weiter ge­tragen. Es gibt z.B. Schulpfarrer, Dorfpfarrer, Po­li­zei­pfarrer und viele mehr.

In Ribbeck heißt der Pfarrer heute „Pfarrer Tutzschke“. In den letzten Jah­ren wurden die Pfarr­scheune und er zu­ge­hö­rige Garten neu hergerichtet und zu­gäng­lich für Besucher gemacht.

Ich bin Jolina Handtke, die Autorin des Comics, welches ich im Rahmen des Seminarkurses in der Schule erarbeiten durfte. Über mein eigenes Ergebnis bin erfreut, da das Comic unter viel Arbeitsaufwand und Mühe erstellt worden ist. Das allgemeine Bild von dem Beruf des Pfarrers wird durch meine Geschichte durcheinander gebracht, da der Pfarrer in meiner Geschichte genau das Gegenteil von dem ist, was er sein sollte. Anstatt Tugendhaftigkeit und Vernunft stehen Eigennutz und Lügen an der ersten Stelle. Dadurch wird aufgezeigt, dass Pfarrer auch Menschen mit Fehlern sein können, die vom rechten Weg abkommen. Zwar nicht so extrem, wie in meinem Beispiel, dennoch sollt der witzige Unterton meines Comics leicht verstanden werden.

 

Gärtnerin – Die Gärtnerin von Ribbeck

Die junge Dorothea ist eine leidenschaftliche Gärtnerin. Da ihre Mutter dem nicht zugeneigt ist, versucht sie sie mit allen Mitteln daran zu hindern und sie zu überzeugen, sich stattdessen dem Aufbau einer eigenen Familie zu widmen. Kann die schicksalhafte Begegnung mit dem Gutsherrn doch noch zu einem Happy End führen?

Als Gärtner bezeichnet man eine Berufs­gruppe, die sich mit dem Anbau und der Pflege von Pflanzen be­schäf­tigt. Der Beruf des Gärtners existiert schon sehr lange und geht aus dem Beruf des Kleinbauern hervor. Ihren Höhepunkt fand die Gärt­ne­rei an Adelshöfen im 17. Jahr­hundert. Diese sogenannten Hof­gärtner waren so­wohl ver­ant­wortlich für den Anbau von Le­bens­mit­teln als auch für die ful­mi­nan­ten Gar­ten­an­la­gen des Barocks. Ein Bei­spiel für so einen Hof mit Gar­ten­an­la­ge ist das Schloss Sanssouci in Potsdam. Der Beruf des Hof­gärtners vereinte damals die Land­schafts­archi­tektur mit der allgemeinen Gärtnerei.

„Nur wer den Garten sorglich pflegt, weiß auch, dass er Früchte trägt.“ – Volksmund

Bei unserem Besuch in Ribbeck trafen wir Zeit­zeu­gen an, die den Ribbeck noch als Gutshof erlebt hat­ten. Frau Göllner war eine dieser Zeitzeugen. Bei einer Tasse Kaffee zeigte sie uns Fotos ihrer Fa­milie und von Ribbeck aus der Zeit ihrer Kind­heit. Sie er­zähl­te, dass sie die En­ke­lin eines Gärtners, der für den Guts­herrn von Rib­beck arbeitete, ist. In dem Inter­view mit ihr stellte sich heraus, dass in ihrer Familie viele diesen Beruf ergriffen hatten, denn sowohl bei ihrem Ehemann als auch ihrem Bruder und Vater war dies der Fall. Diese erlernten das Gärtnern im Süden Deutsch­lands. Das Feld wurde damals auch von ihnen bestellt, Klein­vieh­zucht wie z.B. die Zucht von Kanin­chen wurde betrieben und es wurde sich um Nahrungsmittel im Gewächshaus des Gutshauses ge­küm­mert. Frau­en gab es in diesem Be­rufs­feld in der Regel nicht, denn dies bedurfte viel Zeit und eine Frau hatte in der damaligen Zeit eine andere Rolle ein­zu­neh­men, näm­lich die der Mutter und Hausfrau. Sie un­ter­stütz­te höchstens bei der Feldarbeit oder nahm einen Beruf an, der für Frau­en da­mals eher üblich war, wie bei­spiels­wei­se die Wäscherei.

Heutzutage hat sich der Beruf des Gärtners in viele wei­te­re Berufsklassen unterteilt. So gibt es die Land­schafts­ar­chi­tek­tur, die Far­mer, Züchter, Gärt­ne­rei-Ge­werbler und viele wei­te­re Aus­prä­gun­gen. Hobby-Gärtner sind heute auch zahl­reich ver­tre­ten, wäh­rend­des­sen die Berufs­gruppe des Hofgärtners nicht mehr existiert. Dennoch kann man heut­zu­tage zahl­rei­che Gar­te­nan­la­gen be­sich­ti­gen, die Land­schafts­architektur mit Gärtnerei vereinen.

Bei unserem Besuch in Ribbeck trafen wir Zeit­zeugen aus der Zeit, als ein Ribbeck noch Guts­herr war. Heutzutage beinhaltet das Gutshaus ein Museum und kann be­sich­tigt werden. Auch die meisten Gebäude des Gutes stehen noch. Das Ge­wächs­haus ist jedoch nicht mehr er­halten und der einzige Hinweis auf die da­ma­li­ge Gärtnerei sind die vielen Bir­nen­bäu­me in der Nähe des Guts­hau­ses. Jeder einzelne ist eine an­de­re Art und stammt aus einem an­de­ren Bun­des­land aus Deutschland.

Mein Name ist Laura Düring und ich bin die Autorin dieser Seite. Ich bin seit Sommer 2015 eine Schülerin des Leonardo-da-Vinci-Campus und habe das Profil Medien und Kommunikation (MuK) gewählt. Ich wohne schon lange in der Nähe von Berlin und bin interessiert an Wissenschaft, Kultur, Sprachen und vielen weiteren Dingen. Außerdem träume ich schon lange davon, Medizin zu studieren.

Das Projekt hat mir in vielerlei Hinsicht geholfen: Ich habe nicht nur Techniken zum Erstellen eines Comics gelernt, meine Zeichentechnik verbessert oder gelernt, mit Photoshop umzugehen, ich kann meine Arbeitsweise nun auch besser reflektieren. Ich habe gelernt, dass ich zwar ein ehrgeiziger aber dafür auch ein ungeduldiger Mensch bin, der auch mal an seine Grenzen kommt. Daran werde ich in Zukunft arbeiten, denn ich habe erkannt, dass es wichtig ist, seine Kraft einzuteilen. Außerdem muss ich lernen alles zu geben, ohne mich zu überfordern.

Mein Comic widmet sich dem Berufs des Gärtners bzw. in diesem Fall einer Gärtnerin, die versucht, sich gegen ihre Einschränkungen aufgrund ihres Geschlechtes durchzusetzen. Der Lebensstil und die Arbeit der Hofgärtner faszinierte mich sehr, denn diese hatten einen festen Platz am Hof und lebten wohlhabend. Dies inspirierte mich für meinen Comic. Ich wollte, dass meine Figur als Landschaftsarchitekt und Gärtner tätig sein würde. Sehr verwunderte mich im Gespräch mit Frau Göllner auch die Tatsache, dass Frauen damals in Ribbeck keine Gärtner werden konnten.

 

Nachtwächter – Die Augen der Nacht

Lernen Sie den Beruf des Nachtwächters kennen und erleben Sie ihn bei seiner Arbeit. Während seiner Patrouille schläft der Nachtwächter ein und lässt die Häuser als gefundenes Fressen für einen Dieb über. Sein Wachhund Brutus jedoch schreitet zur Tat und macht den Nachtwächter aufmerksam. Nach einer Verfolgungsjagd tappt der Nachtwächter in eine Falle des Diebes. Es stellt sich heraus, dass dieser eigentlich sein Chef ist.

Damals noch bewaffnet mit Lanze, Laterne und Jagdhorn, zog der Nacht­wäch­ter durch die Straßen und wachte über die Stadt. Meist ar­bei­te­te er mit einem Türmer zusammen und hielt die Gassen von Die­ben, Gesindel und Un­ru­he­stif­tern fern. Der Ruf des Nacht­wäch­ters war jedoch nicht der Beste, ihm sind viele Miss­er­fol­ge zu­zu­spre­chen, da sie wäh­rend der Arbeit oft­mals einschliefen oder un­auf­merk­sam waren. Der Nacht­wäch­ter wurde deshalb meist als über­flüs­sig gewertet und erhielt nur einen sehr geringen Lohn, den man gerade mal in eine Tagesmahlzeit übersetzen konnte.

Vom tüchtigen Nachtwächter zum High-Tech Roboter. Der Nachtwächter ist heut­zu­ta­ge höchs­tens noch in einer Füh­rung vorzufinden und wurde statt­des­sen durch die Video­über­wachung ersetzt. Der am nächsten Ver­wand­te Be­ruf ist der Wach- und Si­cher­heits­mann. Er be­nö­tigt heute eine Aus­bil­dung in welcher man die nötigen Fähigkeiten und das tech­ni­sche Know-How zur Vi­de­o­ü­ber­wa­chung erlernt. Er hält nun sogenannte Diebe oder Gesindel fern, indem er die Vi­de­o­spu­ren nach verdächtigen Ak­ti­vi­tä­ten durch­schaut. Ganz im Gegenteil zum Vorgänger ist dem heutigen Nacht­wächter viel Erfolg zuzusprechen. Die Städte sind meist komplett vi­deo­über­wacht und haben ei­ni­ge Menschen vor dem Ver­zwei­feln ge­ret­tet. Aus den Ur­sprün­gen des Nacht­wäch­ters bildete sich jedoch ebenfalls die all­seits­be­kannte Polizei, welche nun mit Strei­fen­wagen und Hand­feuer­waffe durch die Straße zieht. Das sogenannte Rufhorn ist heute höchstens noch ein Funkgerät.

Ich bin Max, ein Schüler des MuK Kurses 11, des Leonardo da Vinci Campusses in Nauen. Meine Aufgabe war es, sich mit dem Beruf des Nachtwächters auseinanderzusetzen. Die Nacht und alle kämpferische Berufe aus dem Mittelalter faszinieren mich sehr, also wählte ich den Beruf des Nachtwächters. Die Inspirationen für meine Comic Geschichte habe ich aus Interviews mit Zeitzeugen erhalten.

Die Zeit in dem Jahr hat mir oftmals viel Spaß bereitet und ich habe viel neue Dinge kennengelernt. Besonders das Zeichnen des Comics oder das Webdesign hat mich interessiert. Während der Zeit habe ich mir viel Mühe gegeben und bin vor allem mit meinem Comic, aber auch mit all den anderen Resultaten sehr zufrieden. Ich denke, das Jahr hat mir viele Einblicke in die Studienmöglichkeiten offenbart, ich habe Hochschulen kennengelernt und mich auch auf mein späteteres Studium vorbereitet. Nach dieser Zeit habe ich nun schlussendlich herausgefunden auf was ich späterer machen möchte. Es lief jedoch nicht immer alles fehlerfrei ab, z.B. habe ich durch der Arbeit am Comics auch Tiefpunkte kennengelernt. Es wurde mir klar, dass Projekte oftmals viel Zeit beanspruchen und man immense Ausdauer zeigen sollte, um sein Resultat zu erhalten. Danke, dass sie sich die Zeit nahmen um über mich zu lesen. Ich wünsche euch viel Spaß auf unserer Website.

 

Schmied – Missverständnis im Dorf

Der Schmied und der Stellmacher raten durch ein Missverständnis aneinander. Die Situation eskaliert und es kommt zur Handgreiflichkeit. Wird die Freundschaft zwischen den beiden zerbrechen oder schlichtet sich der Streit?

Schmied ist die Berufs- und Hand­werks­be­zeich­nung für eine Person, deren Haupt­auf­gabe das Schmieden von Me­tall in hand­werk­licher oder industrieller Arbeit ist. Vor etwa 3800 Jahren be­gann man mit dem Schmie­den, mit dem Be­ginn der Eisen­her­stel­lung. Beim Schmie­den erhitzt man Metall und formt es un­ter Druck in die gewünschte Form. Der Schmied ist einer der ältesten Be­rufe der Mensch­heits­ge­schich­te. Im ländlichen Raum war der Schmied noch im späten 20. Jahr­hundert ein unverzichtbarer Hand­werker mit brei­tem Spek­trum, zum Bei­spiel als Be­schlag­schmied für Wagen und Ackergeräte, als Huf­schmied, Kunst­schmied, Schlosser und Werkzeugs Her­steller. Eine Spe­zi­a­li­sie­rung gab es schon früh. Es e­ta­blier­ten sich Waf­fen­schmiede Messer­schmiede und Kupfer­schmie­de. Während in der heutigen Zeit kaum noch ein klassischer Schmied zu finden ist, ist es den­noch möglich eine Aus­bildung zu ab­sol­vie­ren. Nur eben nicht in der tradi­tionellen Form, sondern als so­ge­nannter Metall­bauer in der Metall­ge­stal­tung. Ein Metall­bauer ist sozu­sagen der mo­der­ne Schmied. Heutzutage stellt das industrielle Schmieden einen durch­aus be­deut­sa­men Wirtschaftszweig dar. Auch der Schlosser und vor allem der Spengler Meister besser bekannt als Klempner können als mo­der­ne Schmiede ver­stan­den werden. Beide Berufe ar­bei­ten mit prinzipiell ähn­li­cher Me­tho­dik und Formen mit Hilfe von Druck und Hitze Metalle um. Der Schmied hat es ge­schafft, sowohl im Mittelalter als auch im 21. Jahr­hun­dert in abgewandelter Form eine wichtige Rolle zu spielen.

Ich, Maximilian Hagemann, wohne in Berlin und besuche den „Leonardo Da Vinci“ Campus in Nauen. Ich habe ein Jahr in Amerika gelebt und bereite mich auf das Abitur vor. Das Profil Medien und Kom­mu­ni­ka­tion wurde von mir gewählt, da es ein weit gefächertes Berufsfeld eröffnet. Comics, das Medium der bunten Bilder, faszinierten mich schon seit früher Kindheit. Am Anfang hatte ich Zweifel und hatte keine Vorstellung wie das Endprodukt aussehen sollte. Während des Projektes konnte ich aber meine Fähigkeiten, wie perspektivisches Zeichnen, stark verbessern. Viel Geduld war erforderlich bis der Erfolg eingetreten ist.

Ich habe außerdem gelernt mit dem Programm „Photoshop“ umzugehen. Auf die Handlung der Geschichte in meinem Comic bin ich durch Herr Krüger gekommen. Herr Krüger ist ein Stellmacher aus Berge (Nauen). Er arbeitete früher viel mit einem Schmied zusammen. So kam ich auf die Idee eine Konfliktsituation zwischen den beiden zu kreieren. In meinen Comic geraten der Schmied und der Stellmacher durch ein Missverständnis aneinander. Das Ende habe ich offen gelassen und es wird nicht klar ob sich die beiden wieder vertragen.

 

Gutsverwalter – Verwalter nicht Verfresser

Der Gutsverwalter Herr Bench ist sehr verfressen und lässt sich während seiner Arbeit von den Bewohnern Ribbecks mit Essen bestechen. Als er vollgefressen und satt nach Hause kommt, hat seine Frau bereits gekocht und verlässt wütend den Raum, als sie den dicken Bauch ihres Mannes sieht.

"Der Weizen ist geschnitten, den Lohn wir jetzt erbitten, wer knickrig ist und schlecht bezahlt, dem wird der Kohl geschnitten."

Den Guts­ver­walter gab es schon seit dem Mit­tel­alter. Im älteren Gebrauch nannte man ihn auch „Arrendator“. Die Aufgaben eines Guts­ver­wal­ters in der damaligen Zeit erklärt allein schon sein Name. Er war dafür zu­stän­dig, ein Gut zu ver­wal­ten, des­sen Gutsherr meist nicht vor Ort lebte oder er selbst nicht die Arbeit des Ver­wal­tens machen wollte. Zu den Auf­ga­ben des Guts­ver­wal­ters ge­hör­te die Ver­wal­tung der Kosten und die In­stand­hal­tung des Gutes. Ein Gut war übrigens ein grö­ßeres land­wirt­schaft­li­ches Anwesen, das im herr­schaft­lichen Besitz eines Gutsherrn war. Um sich unter einem Guts­verwalter in der heu­ti­gen Zeit etwas vorstellen zu können verwende ich mal den Begriff des Hausverwalters oder Vermögens­ver­wal­ters. Prinzipiell ähneln sich die Auf­ga­ben eines Guts­ver­walters im Kon­trast von früher zu heute sehr, jedoch wurden diese nur an das 21. Jahrhundert angepasst. Oft ist ein Guts­ver­wal­ter im heutigen Sinne auch ein diplomierter oder staatlich ge­prüfter Landwirt in einem land­wirt­schaft­lichen Betrieb. Eine regionale Guts­ver­wal­tung im Land­kreis Ha­vel­land ist die Schöp­pler-Ehr­mann Gutsverwaltung in Nauen.

Mein Name ist Savannah Dian Hunt. Ich bin Schülerin auf dem Leonardo da Vinci Gymnasium. Momentan mache ich gerade mein Abitur und habe als Teil davon in meinem Seminarkurs, dieses Comic entwickelt. Das Projekt, welches wir Anfang Oktober gestartet haben war sehr langwierig aber dennoch ein großer Erfolg für mich. Ich habe viel Zeit und Arbeit investiert, um dass auf die Beine zu stellen was sie heute als fertiges Comic sehen. Man konnte viele neue Erfahrungen sammeln und die eigenen Verbesserungen und Fortschritte beim Zeichnen oder mit dem Umgang von Adobe Photoshop ganz genau verfolgen. Wenn ihnen unsere Website und die jeweiligen Comicausschnitte gut gefallen, dann würde ich mich über eine Buchspende sehr freuen.

 

Lehrer – Unterricht anderer Art in Ribbeck

Die Schule in Ribbeck stellt einen neuen Lehrer ein: Herrn Seifert. Der Reformpädagoge fasziniert die Schüler mit selbstständigem Lernen, Unterricht der Spaß macht und ganz wichtig, er verteilt keine Prügelstrafe. Die Eltern sind nicht sehr überzeugt von dem erforschenden Lernen.

Zwischen dem heutigen Lehrer und dem aus dem 19. Jahrhundert aus Ribbeck, gibt es einige Un­ter­schie­de. Der Lehrer früher war wegen des knappen Gehaltes noch neben­be­ruf­lich anders­ar­tig be­schäf­tigt (Kirche). Unterrichtet wurde in grossen Klassen mit Schülern unter­schied­lichen Alters und unter strenger Disziplin und Ord­nung. Das einzige an diesem Bil­dungs­sys­tem war geblieben ist, dass viel Wert auf Disziplin, Ordnung und Respekt gelegt wird. Die aggres­si­ven Strafen mit dem Prügelstock, haupt­säch­lich, bei Fehl­ver­hal­ten wurden auch ab­ge­schafft. Außerdem wird der Lehrer heute staat­lich geprüft und muss sich einer pro­fes­sio­nel­len Aus­bildung (Studium) unterziehen.

Die Idee für die Ge­schich­te hat einen wahren Aspekt, denn bei den In­ter­views erfuhr ich eine lus­ti­ge Ge­schich­te, die mir sehr gefiel und mich inspi­rier­te. Der ehe­ma­lige Lehrer aus Rib­beck, namens Herr Seiffert, wurde immer Pe­ter­si­li­en­rich­ter genannt, weil er seiner Liebe zu dem Kräu­ter­ge­wächs nicht vergergen konnte.

Mein Name ist Soraya , ich bin 16 Jahre alt und besuche zurzeit die 11. Klasse auf dem Leonardo da Vici Campus. Auf dem Weg zum Abitur, erstellten wir im Seminarkurs unser eigenes Comic, welches viel Arbeit und Ausdauer erforderte. Von den anfänglichen Recherchen bis hin zur Arbeit mit Photoshop haben wir einen interessanten und langen Prozess kennengelernt. Mir persönlich hat diese abwechslungsreiche Arbeit gefallen, auch wenn ich es anfangs für unmöglich gehalten habe.

 

Sattler – Der Sattler von Ribbeck

In meinem Comic „Der Sattler von Ribbeck” geht es um einen Sattler, der in Ribbeck seinem Beruf nachgeht. Die Auftragslage ist aber so schlecht, dass er selbst seine Steuern nicht mehr zahlen kann und der Gutsherr Herr Ribbeck persönlich den Hof des Sattlers aufsucht. Als der Sattler für den wohlhabenden Gutsherrn auf dem Feld arbeiten muss, sieht er die Möglichkeit auf ein lukratives Geschäft.

Der Beruf des Sattlers ist ein Beruf der bereits seit mehreren Jahrhunderten existiert. Schon im Mit­tel­al­ter fertigte der Sattler die Pfer­de­sät­tel an. Später über­nahm der Sattler eben­falls die Auf­gaben des Riemers. Allgemein stell­te ein Sattler früher haupt­säch­lich Ge­gen­stän­de aus Leder und Stoff her. Da­bei han­del­te es sich überwiegend um Ge­gen­stän­de zur Ver­wen­dung im Umgang mit Tieren. Sie stellten aber auch Taschen und Brief­ta­schen her. Heute stel­len Satt­ler ebenfalls Sättel und andere Dinge zur Verwendung im Umgang mit Tieren her, aber auch Sitz­bezüge oder Sitze für Au­tos, Boote und Flug­zeuge. Früher war der Beruf des Sattlers sehr weit verbreitet. Heute hin­ge­gen ist dieser Beruf nicht mehr weit ver­brei­tet. Grund dafür ist unter an­de­rem auch die Motorisierung in der Land­wirt­schaft, die in den 50er Jahren in Deutsch­land ein­setz­te. Allerdings ist der Satt­ler­be­ruf in Deutsch­land vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirtschaft und Technologie (BMWI) als Aus­bil­dungs­be­ruf an­er­kannt. Die Aus­bil­dung zum Fahr­zeug­sattler er­streckt sich über drei Jahre. Fahr­zeug­sattler beziehen und polstern Autositze, mon­tieren Innen­ein­rich­tungen für Fahr­zeuge und fertigen Verdecke für Cab­ri­o­lets sowie Planen für LKWs an. Große Auto­sitz­her­stel­ler wie Recaro ent­stan­den aus einer simplen Sattlerei und selbst BMWs Tochterfirma Rolls-Royce wird selbst heute noch als Sattlerei bezeichnet. Ein Satt­ler­be­trieb aus dem Havelland ist die Sattlerei Henning. Der Be­trieb wurde im Jahr 1986 gegründet und stellt Maß­an­fer­ti­gun­gen für Pfer­de­sät­tel her. Auf­zu­finden ist der Be­trieb in der Dorfstraße 16 in Mühlen­berge OT Haage im Havelland. Von Kun­den der Sattlerei habe ich er­fah­ren, dass die Sättel aus sei­ner Sattlerei alle hand­ge­fer­tigt und individuell angepasst sind. Dies spricht für sehr gute Qualität und eine sehr lange Lebensdauer.

Ein anderer Sattlereibetrieb ist die Auto – und Bootssattlerei Keiper. Diese wurde 1990 vom Jung­unternehmer Frank Keiper gegründet. Sie befindet sich seit der damaligen Gründung in Steckelsdorf Ausbau in der Nähe von Ra­the­now. Seit etlichen Jahren zählt er auch Raum­aus­stat­tung zu seinen Dienstleistungen.

Im allgemein stellt die Sattlerei kom­plet­te In­nen­ein­rich­tungen her sowohl für das normale Kfz als auch für Boote. Heute liegt der Schwer­punkt bei der um­fang­rei­chen Boots­aus­stat­tung. Eine um­fang­rei­che Kundenberatung wird e­ben­falls durch­ge­führt. Alles wird vom Gründer und Chef Frank Keiper persönlich übernommen.

Ich heiße Tim, bin 17 Jahre alt und gehe in den MuK Kurs der Klasse 11. Seit Anfang dieses Schuljahres arbeiten wir an unserem Projekt, in de, wir unser Comic erstellt und gestaltet haben. Ich habe mich für dieses Projekt entschieden, da ich mich sehr für Medien interessiere. Anfangs konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie das Projekt verläuft und wie der Comic am Ende einmal aussehen wird. Jetzt bin ich positiv überrascht von dem Projekt, von meinen persönlichen Fähigkeiten und freue mich auf das Endresultat.

 

Förster – Diebstahl in Ribbeck

In einem unbekannten Ort lebte ein unbekannter Förster mit einem unbekanntem Hund und keiner Familie. Er war einsam und hasste die Birnen, er liebte Äpfel. Er wollte Hilfe im Wald haben, blieb aber einsam und war sauer. Er rächte sich an allen und machte Geschichte mit dem Verschwinden des ersten Birnbaums in Ribbeck.

Der Beruf des Försters hat heutzutage nicht nur seinen Namen verändert son­dern auch die Auf­ga­ben sind viel­fäl­ti­ger geworden. Die Be­zeich­nung des Försters verschwand im Laufe der Zeit und wurde zum Forstwirt. Damals war ein Förster mit einem Gewehr auf der Schulter in einem Wald unterwegs und drehte dort seine Run­den, das ist zum Teil heutzutage gleich geblieben aber die Aufgaben weiten sich jetzt über viele verschiedene Bereiche aus. Der Forstwirt von heute dreht auch noch seine Runden im Wald, muss aber auch viel im Büro erledigen. Sie kümmern sich um den Wald­bau, Wald­schutz und die Holzernte, sie haben auch ein Auge auf die Jagd und organisieren Auf­klä­rungs­tage für Kinder und Ju­gend­liche. Der Forstwirt ist vor allem darauf spe­zi­a­li­siert, einen nach­hal­ti­gen und um­welt­ver­träg­lichen Nutzen von Holz zu ge­währ­leis­ten. Der Unter­schied des Berufs von früher und heute liegt auch vor allem darin das ein Forstwirt heute sogar meh­re­re Hektar Wald mithilfe eines Smart­phones, Tablets oder Laptops verwalten kann und im Überblick behält. Damals waren die Aufgaben eines Förs­ters vor allem praktisch und in der Natur zu erledigen.

Mein Name ist Antonia Tonn und ich bin Schülerin des Medien und Kommunikations Kurses des Leonardo da Vinci Campus. Wir haben innerhalb des Seminarkurses das Projekt: "Ribbeck neu erfahren- auf den Spuren alter Berufe, auf der Suche nach neuen Formaten“ entwickelt. Mein Beruf, zu dem ich ein Comic entwickeln sollte, war der Beruf des Försters. Ich bin zu meiner Geschichte, durch die erste Stadtführung, die wir vor Ort in Ribbeck hatten, gekommen. Hier wurde uns erzählt dass der erste Birnenbaum durch einen Sturm umgekippt und somit weg war. Da ich mir aber nun eine Geschichte ausdenken sollte, kam ich auf die Idee, dass der Förster immer sehr alleine und aggressiv war. So habe ich die Geschichte verändert und nun ist der Förster Schuld, dass der Birnenbaum verschwunden ist. Das war eine sehr interessante Erfahrung, wie eine Geschichte von einem rohen Grundgerüst immer weiter entwickelt wird und letztendlich zu einer runden Geschichte wird. Zwischenzeitlich war ich sehr verzweifelt und sah die Situation auswegslos. Durch neue Motivation und neue Arbeitsschritte ist aber nun ein Ergebnis entstanden mit dem ich, in Hinblick auf den Prozess, sehr zufrieden bin.

 

Brenner – Alkohol mein Feind: Die Abklatsche von Aschenputtel

Im 19. Jahrhundert gab es eine Brennerei in Ribbeck, die “Ribbeck Whiskey“ herstellte, die durch Heinz, einer der Söhne des Brennermeisters, viel Anerkennung bekam. Heinz übernahm die Rolle des Brennermeisters, da sein Vater schon lang nicht mehr in der Lage war, da er Alkoholiker wurde. Seine zwei Brüder waren ihm auch keine Hilfe, da sie sehr gemein zu ihm waren. Eines Abends vergaß der Vater, wie jeden Abend, seine Zigarette auszumachen und schlief mit ihr ein. Die Zigarette fiel in den ausgelaufenen Whiskey und die Brennerei fing an zu brennen. Der Vater und die zwei Söhne starben. Heinz überlebte und lernte eine Frau kennen, die ihn auf die Idee brachte, Birnenessig zu verkaufen. Sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.

Der Brenner war früher ein an­ge­se­he­ner Beruf, den es heute noch gibt, die Zahl der Brenner ist heute aber auf­grund der In­dus­tri­a­li­sierung stark zu­rück­ge­gan­gen. Er verarbeitet zucker- oder stär­ke­hal­tige Rohstoffe, wie Kartoffeln, Obst, Zu­cker­rü­ben, Zucker­rohr und Getreide, in dem er sie gärt, des­til­liert und daraus hoch­pro­zen­tigen Alkohol herstellt. Dieser Alkohol wird nicht nur zum Verzehr pro­du­ziert, son­dern dient als Agraralkohol me­di­zi­ni­schen Zwecken und wird auch in der Kosmetik- und Lebens­mit­tel­her­stel­lung verwendet. Dazu müssen die Rohstoffe zunächst kon­trol­liert werden. So müssen Brenner die Rohstoffe putzen, ent­ker­nen, zerkleinern und bereiten daraus Maische. Sie geben dann Hefe und Malz dazu und leiten den Gär­prozess ein. Ist die Maische vergoren, de­stil­lie­ren sie daraus Roh-­ und Feinbrand. Zu den Fertigkeiten, die ein Brenner ken­nen muss, gehört also das Auf­be­rei­ten der Rohstoffe, das Maischen und die He­fe­füh­rung. Nicht zu unter­schät­zen ist auch der ma­schi­nel­le Auf­wand. Ein Brenner muss die Ma­schi­nen ein­stel­len, rei­ni­gen und des­in­fizieren. In Ribbeck diente die Guts­bren­nerei der Produktion von Kar­tof­fel­schnaps, die pro Jahr ca.114000 Litern davon her­stell­te. Früher gabe es zwischen Nauen und Ra­the­now auch ein kleine Bahn­stre­cke, im Volks­mund die Pauline genannt, auf der dann dieser Schnaps transportiert wurde.

Mein Name ist Celine Köppen. Ich bin 18 Jahre alt und habe mich für den Medien und Kom­mu­ni­ka­tions­kurs entschieden, weil ich mich gerne frei entfalte und kreativ arbeite. In dem Projekt habe ich aber gemerkt, dass das nicht immer so einfach ist. Denn die Arbeit an einem gemeinsamen Comicband und an einem gemeinsamen Thema hat mir gezeigt, dass die vielen Korrekturrunden und Ver­besserungs­vorschläge Zeit und intensive Arbeit benötigen. Ich glaube, es ist wichtig zu lernen, mit immer wieder neuer Kraft im kreativen Prozess seine Arbeit zu hinterfragen und verbessern zu wollen. Erst dann kommt etwas zustande, das einen selbst überrascht.

Ein Projekt im Rahmen von denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule, dem Schulprogramm der Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Themenjahr Kulturland Brandenburg 2016. Kulturland Brandenburg 2016 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen, der Investitionsbank des Landes Brandenburg sowie durch und in Kooperation mit dem Handwerkskammertag des Landes Brandenburg.

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